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2016 wurde das Christliche Sozialwerk 60 Jahre alt!

Die Meilensteine seiner Geschichte

 

 

1956

Für den 17. Januar lädt Pfarrer Aicher zur Gründung eines Hauskrankenpflegevereins ins Gasthaus „Zur Post“ ein. 80 Interessenten sind erschienen und haben die Satzung besprochen und für gut befunden. Der Jahresbeitrag beträgt 5,00 DM. Die erste Pflegekraft ist Schwester M. Theresia, Marienschwester vom Karmel.

19. April 1956

Der Hauskrankenpflegeverein Degerndorf/Inn e. V. wird unter der Nr. VR II 188 beim Amtsgericht Rosenheim in das Vereinsregister eingetragen.

1970

Schwester Theresia geht nach Flintsbach, Schwester Annuntiata

übernimmt die Krankenpflege.

 

1976

Pfarrer Sebastian Aicher tritt in den Ruhestand und zieht von

Brannenburg weg. Pfarrer Johann Durner wird als 1. Vorsitzender

gewählt.

 

1977

Sr. Annuntiata wird versetzt, Sr. Beate Rötzer kommt als neue Krankenschwester und übernimmt die Einsatzleitung. 1977 wird auch das erste Auto angeschafft und die Hauskrankenpflege wird auf das gesamte Gebiet der Gemeinde Brannenburg ausgeweitet.

 

1978

07. Juli 1978: Die Vorstandschaften des Hauskrankenpflegevereins und des Diakonievereins treffen sich zur Koordinierung der Aufgaben und bekräftigen die Absicht, die Wege „nicht nebeneinander sondern miteinander“ zu gehen.

 

17. Mai 1981

Zum 25 jährigen Bestehen des Vereins wird ein Festgottesdienst abgehalten. Frau Monika Böhler nimmt als erste weltliche Krankenschwester ihren Dienst auf.

1985

Die Filiale der Marienschwestern von Karmel wird aufgelöst und Sr. Beate nach fast acht jähriger Tätigkeit ersatzlos abberufen. Frau Henriette Christ erklärt sich bereit, als Altenpflegerin die Einsatzleitung zu übernehmen.

 

1992

Der Verein bezieht die von der Gemeinde Brannenburg zur Verfügung gestellten Büroräume in der Rosenheimer Straße 9, II. Stock. Frau Henriette Christ tritt in den Ruhestand und scheidet als Einsatzleitung aus.

1994

Frau Monika Weiland wird eingestellt und übernimmt die Einsatzleitung. Das CSW übernimmt die ambulante Betreuung der Patienten vom Diakonieverein. Es entsteht eine vertragslose, beiderseits nützliche Zusammenarbeit. Der erste „Zivi“ nimmt seinen Dienst auf und der erste Computer wird angeschafft.

 

1995

Nach mehr als 18 Jahren gibt Pfarrer i. R. Johann Durner sein Amt als 1. Vorsitzender zurück. Hans Platzer wird zu seinem Nachfolger gewählt.

Pflegeverträge und die Pflegedokumentation werden eingeführt. Für die Rufbereitschaft bei Nacht, am Wochenende und an Feiertagen wird eine Zusammenarbeit mit der „Ambulanz Rosenheim“ vereinbart.

 

1996

Mit einem Dankgottesdienst und einem Festabend am

14. September 1996 wird das 40 jährige Bestehen gefeiert.

Das Angebot „Essen auf Rädern“ wird eine feste Einrichtung

des CSW.

2002

Schwere Zeiten für das Sozialwerk: Finanzielle Verluste müssen zum Teil von den Kommunen ausgeglichen werden. Die Gemeinden Brannenburg und Flintsbach sagen Ihre Unterstützung in der zukünftigen Vereinsführung zu. Es wird eine neue Satzung beschlossen, in der die Bürgermeister der Gemeinden als Vorstände festgelegt werden. In einer geheimen Wahl werden Wolfgang Berthaler als 1. Vorsitzender und Peter Gold als 2. Vorsitzender gewählt.

2004  

Verwaltungsrat Johann Weiß setzt sich dafür ein, dass das Sozialwerk in der Weihnachtsspendenaktion des Oberbayrischen Volksblattes berücksichtigt wird.

2005  

Zum ersten Mal wird eine Betreuung für Menschen mit Demenz angeboten. Der Umsatz entwickelt sich weiter so positiv, dass kein Zuschuss der Kommunen geleistet werden muss.

2006  

Das Christliche Sozialwerk wird 50 Jahre alt! Das 50 jährigen Bestehen wird am 30. Juni 2006 mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Christkönig Kirche in Degerndorf mit anschließendem Empfang begangen.

2008  

 

Das betreute Wohnen zu Hause „Dahoam is Dahoam“ wird gestartet. Ausgangspunkt war eine große Befragung der Senioren in Brannenburg und Flintsbach, was sie sich zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität wünschen.

2009  

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung werden die Weichen für 

das „Mehrgenerationenhaus Flintsbach a.Inn“ gestellt.

2011  

Das Mehrgenerationenhaus ist fertig! Am 30. September

wird das Haus mit einem offiziellen Festakt und einem Tag

der offenen Tür eingeweiht.

2013              

Das Mehrgenerationenhaus platzt aus allen Nähten.

Die Weichen für den Anbau werden gestellt.

2014  

Bei den Kommunalwahlen wird der erste Vorsitzende Wolfgang Berthaler zum Landrat gewählt. Da er seinen Arbeitsplatz nun in Rosenheim hat und traditionell der Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach erster Vorsitzender ist, tritt er nach 11 ½ Jahren von seinem Amt zurück. In einer sehr emotionalen Jahreshauptversammlung wird Wolfgang Berthaler verabschiedet. Neuer erster Vorsitzender wird der neue Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach Stefan Lederwascher, zweiter Vorsitzender sein Kollege Matthias Jokisch aus Brannenburg.

2015  

Die neuen Räumlichkeiten im Anbau des Mehrgenerationenhauses

werden bezogen. Am 08. und 09. Mai 2015 wird der Anbau

offiziell eingeweiht. Im Oktober 2015 wird die Tagespflege

beantragt. Das ChristlicheSozialwerk ist nun nicht mehr nur

ambulant, sondern auch teilstationär ausgerichtet.

2016  

Genau 60 Jahre nach Eintrag des Vereins findet am 19. April 2016

die Jahreshauptversammlung im Katholischen Pfarrheim in Degerndorf statt.

Der Verein übernimmt in Zusammenarbeit mit den Kommunen den Betrieb eines "Bürgermobils" für Brannenburg und Flintsbach, um Senioren ab 67 und Menschen mit Behinderungen Mobilität zu ermöglichen.

Am 18. Mai 2016 verstirbt Schwester Theresia, die mit Ihrer Arbeit 1956 den Grundstein für das Christliche Sozialwerk gelegt hat.